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Holz als Baustoff im Fertighaus: Materialien, Eigenschaften und Einsatzbereiche

Holz gehört zu den zentralen Konstruktionsmaterialien im modernen Fertigbau. Als nachwachsender Rohstoff lässt es sich für tragende Bauteile, Wandkonstruktionen, Fassaden und den Innenausbau einsetzen. Welche Eigenschaften und Auswirkungen ein Gebäude insgesamt hat, lässt sich jedoch nicht allein aus dem verwendeten Baustoff ableiten. Entscheidend sind unter anderem Herkunft und Qualität der Materialien, Konstruktion und Materialmenge, Verarbeitung und Transport sowie Nutzung, Pflege und das spätere Lebensende der Bauteile.

STREIF baut Fertighäuser in Holztafelbauweise und setzt Holz unter anderem im tragenden Wandaufbau ein. Ergänzt wird die Konstruktion durch weitere auf ihre jeweilige Funktion abgestimmte Baustoffe. So entsteht ein mehrschichtiger Aufbau, bei dem Tragfähigkeit, Wärme- und Schallschutz sowie Feuchteschutz gemeinsam betrachtet werden. Ob Einfamilienhaus oder Bungalow: Die Holztafelbauweise verbindet die werkseitige Vorfertigung der Bauelemente mit vielfältigen Möglichkeiten bei Grundriss, Architektur und Ausstattung.

Holz kann darüber hinaus an Fassaden oder im Innenausbau gestalterische Akzente setzen. Welche Holzart und welcher Aufbau geeignet sind, hängt dabei immer vom konkreten Einsatzbereich und den technischen Anforderungen ab. Für Bauherren lohnt es sich deshalb, nicht nur auf den Begriff „Holzhaus“ zu achten, sondern den Aufbau der einzelnen Bauteile und die eingesetzten Materialien genauer zu betrachten.

08. April 2024 | Nachhaltig
leben
STREIF Nachhaltigkeit Hand berührt jungen Ast mit Blättern in Nahaufnahme im Freien

Warum Holz ein wichtiger Baustoff im Hausbau ist

Holz wird seit Langem für tragende Konstruktionen und zahlreiche weitere Bauteile eingesetzt. Im modernen Holzbau stehen unterschiedliche Vollholzprodukte, Holzwerkstoffe und konstruktive Holzprodukte zur Verfügung. Je nach Holzart, Sortierung und Verarbeitung unterscheiden sie sich unter anderem hinsichtlich Festigkeit, Rohdichte, Feuchteverhalten, Oberflächenwirkung und Eignung für bestimmte Einsatzbereiche. Damit kann Holz gezielt entsprechend der jeweiligen baulichen Aufgabe ausgewählt werden.

Nachwachsender Rohstoff und Herkunft des Holzes

Holz entsteht durch das Wachstum von Bäumen und ist damit ein nachwachsender Rohstoff. Für die Verwendung als Bauholz reicht diese Eigenschaft allein allerdings nicht aus. Eine wichtige Rolle spielen außerdem die Herkunft des Rohstoffs, die Bewirtschaftung der Wälder, die Holzqualität sowie die Verarbeitung zu geeigneten Bauprodukten.

Für tragende Bauteile muss Bauholz definierte technische Anforderungen erfüllen. Dazu gehören beispielsweise Anforderungen an Festigkeit, Holzfeuchte und Sortierung. Je nach Produkt gelten hierfür entsprechende Normen und technische Regeln. Herkunftsnachweise oder Zertifizierungsangaben sollten sich immer konkret auf die davon tatsächlich erfassten Hölzer beziehungsweise Lieferketten beziehen.

Bei einem Fertighaus wird Holz zudem nicht isoliert betrachtet. Der Wand-, Decken- oder Dachaufbau besteht in der Regel aus mehreren Materialien, deren Funktionen aufeinander abgestimmt werden. Für Bauherren ist deshalb die konkrete Bau- und Leistungsbeschreibung die maßgebliche Grundlage, um den vorgesehenen Materialaufbau ihres Hauses nachvollziehen zu können.

Kohlenstoff im Holz: Was die Einlagerung bedeutet

Während ihres Wachstums nehmen Bäume Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf. Ein Teil des darin enthaltenen Kohlenstoffs bleibt im Holz gebunden und damit auch zunächst in Holzprodukten erhalten, solange diese genutzt werden. Bei Bauprodukten kann diese Speicherung entsprechend über die jeweilige Nutzungsdauer bestehen.

Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch eine bestimmte Klimabilanz für ein komplettes Gebäude ableiten. Für eine belastbare Bewertung müssen Herstellung, Transport, Bau, Nutzungsphase, Instandhaltung und Lebensende innerhalb klar definierter Systemgrenzen betrachtet werden. Auch Materialmengen und weitere Baustoffe des Gebäudes fließen in eine solche Bewertung ein.

Holz als Baustoff lässt sich deshalb am aussagekräftigsten anhand konkreter Materialdaten und eines nachvollziehbaren Gebäudeaufbaus beurteilen. Pauschale Aussagen über die Wirkung eines gesamten Hauses greifen dagegen zu kurz.

Herstellung und Verarbeitung von Bauholz

Vom Baum bis zum fertigen Bauteil durchläuft Holz verschiedene Verarbeitungsschritte. Dazu können unter anderem Ernte, Transport, Einschnitt, technische Trocknung, Sortierung und die Weiterverarbeitung zu Bauholz oder Holzprodukten gehören. Bei verleimten Produkten kommen zusätzliche Fertigungsschritte hinzu.

Wie hoch der Energiebedarf oder die Treibhausgasemissionen eines konkreten Bauprodukts ausfallen, hängt daher von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören beispielsweise Herstellungsverfahren, Produktionsstandort, Transportwege, Trocknung und eingesetzte Hilfsstoffe. Ein belastbarer Vergleich mit Beton, Stahl oder anderen Baustoffen benötigt deshalb eine einheitliche Datengrundlage und identische Systemgrenzen.

Im Fertigbau liegt ein wesentlicher funktionaler Vorteil von Holz in seiner guten Bearbeitbarkeit und der Eignung für vorgefertigte Bauelemente. Bei STREIF werden Bauteile für die Fertighäuser im Werk vorbereitet und anschließend auf der Baustelle montiert.

Holzarten und ihre Eignung für den Hausbau

Im Holzbau stehen unterschiedliche Holzarten zur Verfügung. Welche davon für ein bestimmtes Bauteil infrage kommen, hängt von den technischen Anforderungen, dem Einsatzort und der gewünschten Oberfläche ab. Nicht jede Holzart ist für jede Anwendung gleichermaßen geeignet.

Neben der Holzart sind außerdem Sortierung, Feuchte, Abmessungen und Verarbeitung entscheidend. Bei tragenden Konstruktionen werden deshalb definierte Bauprodukte verwendet, deren Eigenschaften für den vorgesehenen Einsatz nachgewiesen sein müssen. Im sichtbaren Innen- oder Außenbereich kommen zusätzlich gestalterische Anforderungen hinzu.

Fichte und Tanne: häufige Konstruktionshölzer

Fichte gehört zu den häufig verwendeten Nadelhölzern im deutschen Holzbau. Das vergleichsweise leichte Holz lässt sich gut bearbeiten und wird unter anderem für Dachkonstruktionen, Decken, Wände und weitere konstruktive Bauteile eingesetzt.

Auch Tannenholz kommt für konstruktive Anwendungen infrage. Seine Eigenschaften ähneln in verschiedenen Bereichen denen der Fichte. Welche Holzart tatsächlich verwendet wird, richtet sich nach dem vorgesehenen Bauteil, der erforderlichen Festigkeit, der Verfügbarkeit und den technischen Vorgaben des jeweiligen Bauprodukts.

Gerade für tragende Bauteile ist deshalb nicht allein die Baumart entscheidend. Wichtig sind die für den konkreten Verwendungszweck festgelegten Eigenschaften und Qualitätsanforderungen.

Kiefer und Lärche: Anwendungen im Innen- und Außenbereich

Kiefer ist vielseitig einsetzbar und wird sowohl für konstruktive Anwendungen als auch für Fenster, Türen, Fassaden und den Innenausbau verwendet. Durch unterschiedliche Oberflächenbehandlungen lässt sich das Erscheinungsbild an verschiedene Gestaltungswünsche anpassen.

Lärchenholz weist eine vergleichsweise hohe natürliche Dauerhaftigkeit auf und wird deshalb häufig für Bauteile eingesetzt, die stärker der Witterung ausgesetzt sind. Typische Einsatzbereiche können Fassaden, Terrassen, Fensterrahmen oder andere Außenbauteile sein.

Für die tatsächliche Gebrauchsdauer sind neben der Holzart jedoch auch konstruktiver Holzschutz, Einbausituation, Feuchtebelastung, Oberflächenbehandlung und regelmäßige Kontrolle entscheidend. Eine Holzart allein garantiert daher keine bestimmte Lebensdauer.

Eiche und Douglasie: feste Hölzer für ausgewählte Anwendungen

Eichenholz besitzt eine hohe Festigkeit und wird unter anderem für Böden, Treppen, Möbel und weitere Bauteile im Innenbereich verwendet. Aufgrund seiner charakteristischen Maserung spielt es zudem häufig eine gestalterische Rolle.

Douglasienholz kann sowohl für konstruktive Bauteile als auch für Anwendungen im Außenbereich eingesetzt werden. Wie bei allen Bauhölzern muss die konkrete Eignung anhand der Anforderungen des jeweiligen Bauteils beurteilt werden.

Ob Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, Eiche oder Douglasie in einem konkreten Haus zum Einsatz kommen, hängt deshalb von Planung und Ausstattung sowie den jeweiligen Produkt- und Bauteilanforderungen ab. Aus der grundsätzlichen Eignung einer Holzart lässt sich nicht ableiten, dass sie Bestandteil jedes STREIF-Hauses ist.

Brettschichtholz und Kreuzlagenholz: Holzprodukte für tragende Konstruktionen

Neben Vollholz kommen im modernen Holzbau technisch hergestellte Holzprodukte zum Einsatz. Dazu zählen beispielsweise Brettschichtholz und Kreuzlagenholz. Bei diesen Produkten werden einzelne Holzlagen beziehungsweise Lamellen miteinander verbunden und zu definierten Bauteilen verarbeitet.

Brettschichtholz kann insbesondere dort eingesetzt werden, wo größere Querschnitte oder Spannweiten erforderlich sind. Kreuzlagenholz besteht aus mehreren kreuzweise angeordneten Holzlagen und wird unter anderem für flächige Wand-, Decken- oder Dachelemente verwendet.

Welche Holzprodukte für ein Gebäude geeignet sind, wird anhand von Tragwerksplanung, Konstruktion und den jeweiligen bauphysikalischen Anforderungen festgelegt. Die Bezeichnung eines Holzprodukts allein erlaubt deshalb keine Aussage über die Eigenschaften oder Auswirkungen des gesamten Gebäudes.

Bauen mit Holz: Vorteile im Fertigbau

Holz eignet sich aufgrund seiner Bearbeitbarkeit und seiner technischen Eigenschaften gut für vorgefertigte Konstruktionen. Im Fertigbau können Wand-, Decken- und Dachelemente unter kontrollierten Bedingungen im Werk vorbereitet und anschließend auf der Baustelle montiert werden.

Für Bauherren sind dabei insbesondere der geplante Bauteilaufbau, die Ausführung der Anschlüsse und die Abstimmung der verschiedenen Materialien entscheidend. Denn die Eigenschaften eines Fertighauses entstehen aus dem Zusammenspiel der gesamten Konstruktion und nicht aus einem einzelnen Baustoff.

Vorfertigung und hohe Flexibilität im Design

Ein wesentlicher Vorteil der Fertigbauweise liegt in der werkseitigen Vorfertigung. Bauelemente können nach den zuvor festgelegten Planungsunterlagen gefertigt und auf der Baustelle in einer definierten Reihenfolge montiert werden. Dadurch lassen sich zahlreiche Arbeitsschritte bereits vor Beginn der eigentlichen Hausmontage vorbereiten.

Gleichzeitig bietet die Holztafelbauweise vielfältige Möglichkeiten bei der architektonischen Gestaltung. Grundrisse, Fensteranordnungen, Dachformen und Fassadengestaltung können innerhalb der technischen und baurechtlichen Rahmenbedingungen individuell geplant werden.

STREIF nutzt diese Bauweise für unterschiedliche Haustypen und Grundrisskonzepte. Welche Anpassungen möglich sind, hängt vom jeweiligen Entwurf, dem Grundstück, dem Bebauungsplan, der Statik und weiteren Projektanforderungen ab.

Wärmeschutz hängt vom gesamten Bauteil ab

Holz besitzt für einen Konstruktionsbaustoff eine vergleichsweise geringe Wärmeleitfähigkeit. Für den Wärmeschutz eines Hauses ist jedoch nicht das Holz allein maßgeblich. Entscheidend ist der komplette Aufbau von Außenwand, Dach, Boden beziehungsweise Keller sowie Fenstern und Türen.

Die Außenwand eines STREIF-Fertighauses ist deshalb mehrschichtig aufgebaut. Das Holzständerwerk übernimmt dabei eine wesentliche konstruktive Funktion. Dämmstoffe und weitere Schichten des Wandaufbaus erfüllen zusätzliche Aufgaben bei Wärme-, Schall- und Feuchteschutz.

Zur Beurteilung des Wärmeschutzes einzelner Bauteile dient unter anderem der U-Wert. Je niedriger dieser Wert ist, desto geringer ist der Wärmedurchgang durch das betrachtete Bauteil. Für den tatsächlichen Energiebedarf eines Gebäudes sind darüber hinaus zahlreiche weitere Faktoren wie Gebäudegeometrie, Fensterflächen, Haustechnik und Nutzerverhalten relevant.

Holz im Innenausbau und an der Fassade

Holz kann nicht nur für tragende Konstruktionen eingesetzt werden. Auch im Innenausbau und bei der Fassadengestaltung eröffnet das Material verschiedene Möglichkeiten. Unterschiedliche Holzarten, Maserungen, Oberflächen und Farbtöne lassen sich dabei passend zum gewünschten Architekturstil auswählen.

Bei einer Holzfassade stehen neben dem Erscheinungsbild insbesondere konstruktiver Holzschutz, Witterungsbeanspruchung und Oberflächenbehandlung im Mittelpunkt. Je nach gewünschter Gestaltung kann die Oberfläche behandelt oder so geplant werden, dass sich mit der Zeit eine natürliche optische Veränderung ergibt.

Auch im Innenbereich wird Holz beispielsweise für Böden, Treppen, Türen, Wandflächen oder Möbel eingesetzt. Welche Produkte Bestandteil eines konkreten Hauses sind, richtet sich nach der gewählten Ausstattung. Damit bleiben Material und Gestaltung sowohl technisch als auch optisch auf das jeweilige Bauprojekt abgestimmt.

STREIFs Erfahrung mit der Holztafelbauweise

STREIF plant und fertigt Häuser in Holztafelbauweise. Dabei werden wesentliche Bauelemente im Werk vorbereitet und anschließend auf dem Baugrundstück montiert. Das Holzständerwerk bildet einen Bestandteil der mehrschichtigen Wandkonstruktionen.

Die technische Qualität eines Hauses hängt dabei von zahlreichen aufeinander abgestimmten Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Tragwerksplanung, Bauteilanschlüsse, Wärme- und Feuchteschutz, Schallschutz, Materialauswahl und fachgerechte Montage.

Wer die Konstruktion eines STREIF-Hauses genauer kennenlernen möchte, sollte deshalb den vollständigen Wand- und Bauteilaufbau betrachten. Ausführliche Angaben zu den vereinbarten Materialien und Leistungen enthält die für das jeweilige Bauvorhaben maßgebliche Bau- und Leistungsbeschreibung.

Pflege und Instandhaltung von Holz für eine lange Nutzungsdauer

Die Gebrauchsdauer von Holzbauteilen hängt von ihrer Konstruktion, der Holzart, den Umgebungsbedingungen und der Beanspruchung ab. Besonders bei Bauteilen im Außenbereich spielen Feuchte und Witterung eine wichtige Rolle.

Durch geeignete Planung, fachgerechte Ausführung sowie regelmäßige Kontrolle und Pflege können Schäden früh erkannt und erforderliche Instandhaltungsmaßnahmen rechtzeitig durchgeführt werden. Dabei sollten immer die Vorgaben für das tatsächlich eingesetzte Holz- beziehungsweise Beschichtungssystem beachtet werden.

Regelmäßige Oberflächenpflege und Holzschutz

Bei Holzbauteilen im Außenbereich beginnt der Schutz bereits mit der Konstruktion. Ziel ist es insbesondere, dauerhafte Feuchtebelastungen zu vermeiden und Wasser kontrolliert abzuleiten. Ergänzend können je nach Bauteil und gewünschtem Erscheinungsbild geeignete Beschichtungen oder Oberflächenbehandlungen eingesetzt werden.

Beschichtete Holzoberflächen sollten regelmäßig auf Veränderungen, Beschädigungen oder offene Stellen kontrolliert werden. Wann eine Reinigung oder erneute Behandlung notwendig ist, hängt vom verwendeten System, der Wetterseite, der baulichen Situation und der Beanspruchung ab. Starre Pflegeintervalle lassen sich deshalb nicht für jede Holzfassade gleichermaßen festlegen.

Maßgeblich sind die Pflege- und Wartungsvorgaben für das jeweils verbaute Produkt. So lassen sich notwendige Maßnahmen passend zum tatsächlichen Zustand des Bauteils durchführen.

Tipps zur Pflege von Holzfassaden und Holzelementen im Innenbereich

Bei Holzfassaden lohnt sich eine regelmäßige Sichtkontrolle. Dabei sollten insbesondere Anschlüsse, stark bewitterte Bereiche und mögliche Beschädigungen betrachtet werden. Verschmutzungen können abhängig von Holzart und Oberflächenbehandlung mit dafür geeigneten Reinigungsverfahren entfernt werden.

Im Innenbereich richtet sich die Pflege nach der jeweiligen Oberfläche. Geölte, gewachste, lackierte oder unbehandelte Holzflächen benötigen unterschiedliche Pflegeverfahren. Vor einer Behandlung sollten daher die Vorgaben des Herstellers beziehungsweise des verwendeten Oberflächensystems berücksichtigt werden.

Auch starke oder dauerhaft einwirkende Feuchtigkeit sollte vermieden werden. Holz reagiert auf Veränderungen seiner Umgebungsfeuchte und kann Feuchtigkeit aufnehmen oder wieder abgeben. Die fachgerechte Konstruktion sowie geeignete Nutzungs- und Lüftungsbedingungen sind deshalb wichtige Voraussetzungen für dauerhaft funktionsfähige Holzbauteile.

Längere Nutzungsdauer durch passende Pflege

Regelmäßige Kontrolle und rechtzeitige Instandhaltung können dazu beitragen, die Funktionsfähigkeit von Holzbauteilen möglichst lange zu erhalten. Kleine Schäden an Oberflächen oder Anschlüssen lassen sich häufig leichter beheben, wenn sie früh erkannt werden.

Dabei sollte zwischen tragenden Konstruktionen, Fassaden und sichtbaren Holzelementen im Innenbereich unterschieden werden. Für jedes Bauteil gelten andere Beanspruchungen und entsprechend unterschiedliche Anforderungen an Kontrolle, Wartung und Pflege.

Für Bauherren ist deshalb entscheidend, die Hinweise zu den tatsächlich verbauten Materialien zu beachten. So bleiben Konstruktion und Oberflächen entsprechend ihrer vorgesehenen Funktion erhalten und erforderliche Instandsetzungsmaßnahmen können gezielt geplant werden.

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