Ideen für die Garten- und Terrassengestaltung

Die Gestaltung der Terrasse mit Kübel und Balkonpflanzen ist zu jeder Jahreszeit möglich. Den Grundstock kann zum Beispiel eine Bepflanzung mit immergrünem Buchsbaum, Kirschlorbeer oder Thuja bilden. Abwechslung bringen blühende Pflanzen, die so ausgewählt werden sollten, dass die Blühzeiten sich vom Frühjahr bis in den Herbst erstrecken.

Je nach Höhe der Pflanzen können diese auch als Sichtschutz eingesetzt werden. Die Kübelpflanzen sind flexibel einsetzbar und mit ihnen kann leicht der Stil oder das individuelle Styling der Terrasse variiert und wohnlich gestaltet werden.

Für eine mediterrane Gestaltung bieten sich Oleander, Bougainyillea, Agapanthus (Schmucklilie) oder Dipladenien an, die stilvoll in Terrakotta-Töpfen zum Ausdruck kommen. Gartenkräuter wie Salbei, Rosmarin, Lavendel oder Basilikum in Terrakotta-Töpfen gepflanzt, riechen und schmecken nicht nur gut, sie können eine schöne Ergänzung zu blühenden Pflanzen darstellen.

Kräuter im Garten

Wer gerne viele frische Kräuter zum Kochen und für die Teezubereitung hat, sollte einen Kräutergarten oder eine Kräuterspirale in die Planung der Gartengestaltung aufnehmen. Eine Trockenmauer aus Natursteinen wirkt besonders natürlich. Die Steine speichern die Wärme und sorgen so für ein gutes Wachstum der Kräuter. Viele Kräuter wie zum Beispiel Thymian, Zitronenmelisse, Beifuß, Kümmel Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch oder Pfefferminze sind winterhart und können immer wieder geerntet werden. Frische Kräuter haben ein intensives Aroma und geben den Speisen einen unverwechselbaren Geschmack. Fast alle Kräuter lassen sich gut einfrieren und sind bei Bedarf dann schon küchenfertig vorbereitet.

Rostdeko im Garten

In der Gartengestaltung sind Dekorationselemente in Rostoptik sehr beliebt. Von der Sichtwand, über Elemente zur Beeteinfassung, Pflanzgefäße, Brunnen, Steelen oder Dekorationsgegenstände, die im Beet oder auf der Terrasse eingesetzt werden können, gibt es ein sehr großes Angebot. Der Ursprung des ,,rostigen Trends" kommt von den großen Gartenschauen, wo erste Rostobjekte als Highlights präsentiert wurden. Seitdem ist der Einzug in die Gestaltung privater Gärten nicht mehr aufzuhalten. Dem Gestaltungsspielraum sind kaum Grenzen gesetzt und die Kombination von „altem" Material mit modernem Design erfreut sich großer Beliebtheit.

Miniteich im Holzfass

Eine pfiffige Idee ist ein Teich im Holzfass. Sie benötigen ein altes, halbes Holzfass vom Winzer, eine runde Plastikwanne oder Teichfolie, Kies, Pflanzkörbe, Teicherde, je nach Belieben Wasserpflanzen wie Farne, Gräser oder Zwergseerosen und Wasser. Entweder wird das Fass mit einer Teichfolie ausgekleidet oder eine Plastikwanne wird in das Fass eingesetzt. Der Boden wird mit einer Kiesschicht aus weißen Ziersteinen versehen. Diese zaubern bei Sonnenschein eine schöne Wasserfarbe in das dunkle Wasser.

Durch den Einsatz von Quadersteinen kann die Bepflanzung näher an die Wasseroberfläche versetzt werden, was zum Beispiel bei Sumpfpflanzen erforderlich ist. Eine Zwergseerose hingegen wird am Boden des Fasses eingesetzt. Die ausgewählten Wasserpflanzen werden in Pflanzkörben eingesetzt. Die Pflanzkörbe werden zuerst mit Teicherde und der Wasserpflanze befüllt und anschließend mit Kies beschwert. Die Pflanzkörbe dann auf die benötigte Höhe ins Holzfass einsetzen. Zum Schluss kann das Fass mit Regenwasser befüllt werden. Ebenfalls kann ein kleiner Springbrunnen oder ein Wasserspiel in die Gestaltung aufgenommen werden. Besonders viel Freude bereitet es, wenn zum ersten Mal eine Seerosenblüte erscheint.