Anbau an ein bestehendes Haus - Ideen und alle Möglichkeiten mit STREIF
Es gibt verschiedene Gründe und Möglichkeiten, warum ein Anbauhaus im Bestand sinnvoll sein kann. Ein Anbau kann dazu beitragen, vorhandene Grundstücksflächen für zusätzlichen Wohnraum zu nutzen. Durch eine mögliche Grenzbebauung können beispielsweise Baulücken oder schmale Grundstücksbereiche in die Planung einbezogen werden. Hier finden Sie Ideen und Möglichkeiten, wie ein Anbau an ein bestehendes Haus realisiert werden kann.
Bei einem Anbau an ein bestehendes Gebäude – zum Beispiel Elternhaus, Nachbarhaus oder Reihenhaus – können Baulücken, Grundstücksbereiche oder schmale Grundstücke genutzt werden. Platz kann auch durch den Abriss einer nicht mehr genutzten oder baufälligen Bestandsimmobilie, einer Scheune oder eines Schuppens entstehen.
Dabei besteht die Möglichkeit, ein Anbauhaus flächenbündig oder versetzt an ein bestehendes Gebäude anzubauen. Auch eine spätere Erweiterung eines neu geplanten Hauses kann berücksichtigt werden. Bebauungsplan, Landesbauordnung und die konkreten Grundstücksverhältnisse bestimmen, welche Möglichkeiten beispielsweise bei Dachform, Gebäudehöhe und Grenzbebauung bestehen.
Hier finden Sie Informationen zu den Möglichkeiten, die Ihnen STREIF bei einem Anbauhaus bietet. Lassen Sie sich von unseren Ideen inspirieren. Weitere Inspirationen gibt es in unserem Hausbau online Katalog.
Ihre Möglichkeiten bei einer Nachverdichtung mit einem Anbauhaus bei der Grenzbebauung
Eine Grenzbebauung bedeutet, dass ein Gebäude unmittelbar an oder nahe der Grundstücksgrenze errichtet wird. Ob und unter welchen Voraussetzungen dies zulässig ist, richtet sich nach dem geltenden Baurecht, einem gegebenenfalls vorhandenen Bebauungsplan und den konkreten Grundstücksverhältnissen. Dabei können insbesondere Anforderungen an Abstandsflächen, Brand- und Schallschutz sowie nachbarliche Belange relevant sein.
Version 1: Der Anbau in Form einer Reihenhausbebauung
Version 2: Anbau an ein Bestandsgebäude
Version 3: Ein Einzelhausaufbau mit Anbauoption
Auch möglich ist ein Anbau einer Einliegerwohnung, die direkt beim Neubau realisiert wird.
Version 1
Doppel- und Reihenhaus- Anbau

Version 2
Hausanbau an ein bestehendes Gebäude

Version 3
Einzelhaus-Aufbau

Ihre Vorteile - beim Anbauhaus
Grundstücksflächen nutzen
Baulücken, Grenzbebauungen und schmale Grundstücksbereiche können je nach baurechtlichen Voraussetzungen in die Hausplanung einbezogen werden.
Kosten projektbezogen planen
Gebäudetrennwand, Anschlussarbeiten und weitere Leistungen werden entsprechend dem konkreten Bauvorhaben geplant und im jeweiligen Leistungsumfang berücksichtigt.
Gebäudehülle und Haustechnik planen
Dämmung, Anschlussdetails und Haustechnik werden auf das konkrete Anbauhaus und die jeweiligen Anforderungen abgestimmt.
Zentrale Lage nutzen
Auch innerstädtische Baulücken können je nach Grundstück und baurechtlichen Voraussetzungen für ein Anbauhaus infrage kommen.
Gebäudetrennwand für die Grenzbebauung
STREIF bietet eine spezielle Außenwand/Gebäudetrennwand für die Grenzbebauung, die für die jeweiligen Anforderungen an Brand- und Schallschutz geplant wird.
3D-Aufmaß des Bestandsgebäudes
STREIF erstellt ein 3D-Aufmaß des bestehenden Gebäudes als Grundlage für die Planung der Anschlüsse zwischen Bestand und Anbau.
Aus einer Hand
Planung und Ausführung der Fassaden- und Dachanpassung erfolgen durch STREIF
Individuell
Grundriss und Architektur des Anbauhauses werden projektbezogen und unter Berücksichtigung der baurechtlichen Vorgaben geplant.
Gut zu wissen
- Ob für ein Anbauhaus eine Baugenehmigung, eine Genehmigungsfreistellung oder ein anderes Verfahren erforderlich ist, richtet sich nach dem jeweiligen Landesbaurecht und dem konkreten Bauvorhaben.
- Bebauungsplan, Landesbauordnung und örtliche Vorgaben können unter anderem Anforderungen an Gebäudeabmessungen, Abstandsflächen, Dachform und Grenzbebauung enthalten.
- Ob eine Beteiligung oder Zustimmung angrenzender Grundstückseigentümer erforderlich ist, muss anhand des jeweiligen Vorhabens und der geltenden landesrechtlichen Regelungen geprüft werden.
Kosten beim Anbauhaus
Welche Kosten für ein Anbauhaus entstehen, hängt unter anderem von Gebäudegröße, Grundstückssituation, Gebäudetrennwand sowie den erforderlichen Fassaden-, Dach- und Anschlussarbeiten ab. Welche Leistungen STREIF beim konkreten Projekt übernimmt und welche Kosten dafür berücksichtigt werden, ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot sowie der zugehörigen Bau- und Leistungsbeschreibung.
Version 1
Version 2
Version 3
Beispiel Reihenhaus
Individuell geplant und clever genutzt!
Das Reihenendhaus wurde an zwei bestehende Reihenhäuser angebaut. Jedes Haus wurde individuell geplant. An der Rückseite der Reihenhäuser sind im Dachgeschoss schöne Dachterrassen als Rückzugsort geplant worden. Das Raumangebot ist trotz schmalem Grundriss komfortabel.




Beispiel Reihenhaus
Doppel- oder Reihenhausbau
In diesem Beispiel hat STREIF bereits das Reihenendhaus und das Reihenmittelhaus gebaut. Der Bebauungsplan ist für eine weitere Reihenbebauung ausgelegt, die hier bei der Draufsicht nach rechts weiter ausgeführt werden. Die Reihenhäuser können vom Grundriss und der Ausstattung individuell geplant werden. In diesem Fall ist die Außen-/Gebäudetrennwand zur Grenze geeignet für eine spätere Grenzbebauung, sie kann aber auch freistehend bleiben.


Beispiel Reihenhaus
Doppelhausanbau an ein bestehendes Haus
Diese beiden Doppelhaushälften mit je 2 Wohnungen werden derzeit in Luxemburg gebaut. Die linke Haushälfte wird an eine Bestandsimmobilie als Anbauhaus angebaut. Auf dem Foto sieht man die STREIF-typischen Gebäudetrennwände. Zwischen den beiden Doppelhaushälften sind diese auch doppelt verbaut. Auf der Seite des Bestandsobjektes, wo angebaut wird, ist sie in einfacher Version ausgeführt, weil das Bestandsobjekt auch über eine Gebäudetrennwand verfügt. Die beiden Doppelhaushälften mit Flachdach sind mit integrierter Garage, einem Aufzug, Balkonen und Dachterrassen in den Staffelgeschossen geplant.


Beispiel Doppelhaus
Doppelhaushälften mit zeitgleichem Aufbau
Bei einem Walmdach gilt die Besonderheit, dass beide Doppelhaushälften zeitgleich gebaut werden müssen und dies auch von einem Hersteller. In diesem Fall sind beide Häuser von STREIF gebaut worden. Die Zusatzmaßnahmen und Anschlussarbeiten entfallen, da STREIF beide Gebäude zeitlich errichtet.
Bei den Dachformen Sattel-, Flach- oder Pultdach können die Doppelhaushälften zeitlich unabhängig voneinander realisiert werden. Die Besonderheit beim Anbau an Bestand ist eine spezielle Außenwand-/Gebäudetrennwand für die Grenzbebauung, die entsprechend für die hohen Anforderungen des Brand- und Schallschutzes konzipiert ist.


Beispiel Anbauhaus
STREIF-Anbauhaus an ein Bestandsgebäude in einer Baulücke
Ein baufälliges Objekt konnte hier abgerissen und somit Platz für ein neues Haus geschaffen werden, das an das bestehende Gebäudenangebaut wurde. Das spezielle Know-how, das hier benötigt wird, sind neben der besonderen Gebäudeaußenwand, auch das 3D-Aufmaß sowie die Planung und Ausführung der Fassaden- und Dachanschlussarbeiten, auf die STREIF spezialisiert ist.




Beispiel Anbauhaus
Ein Anbauhaus mit 236 m² Netto-Raumfläche
In diesem Anbauhaus an ein Bestandsgebäude konnten, bei einer 2,5-geschossigen Bauweise mit Satteldach, 236 m² Netto-Raumfläche geschaffen werden, die alle Anforderungen und Wünsche der Baufamilie erfüllt. Das Leben in Form von Wohnen, Essen und Kochen spielt sich im Erdgeschoss auf komfortablen 52 m² ab. Die Küche ist offen angelegt, aber übereck zum Ess- und Wohnbereich. Das bietet den charmanten Vorteil, dass der Kochbereich nicht direkt einsehbar ist. Ein Abstellraum, ein Gäste-WC, ein Haustechnikraum sowie Diele mit Treppenhaus komplettieren das Raumangebot im EG. Im Obergeschoss befindet sich ein großes Familienbad mit drei Schlafzimmern. Das Dachgeschoss bietet auch noch einmal knapp 70 m² Netto-Raumfläche, die mit einem Duschbad realisiert wurden. Die Hausaußenmaße sind 9,34 m x 10,58 m. Hausaufbau am 25.06.24 – Hausübergabe am 10.10.24, bei Ausbaustufe fastfertig.




Beispiel Anbauhaus
STREIF-Anbauhaus an ein Bestandsgebäude
Im ersten Bild sehen Sie das 3D-Aufmaß des Bestandsgebäudes und die fertige Fundamentplatte für das neu zu bauende Haus. Das Haus hat ohne Garage eine Breite von 10,59 m. Die Hausarchitektur und Grundrissplanung wurde individuell nach den Wünschen der Baufamilie gestaltet.



Beispiel Anbauhaus
STREIF-Anbauhaus an ein Bestandsgebäude
In diesem Beispiel für ein Anbauhaus war es der Wunsch der Bauherren, dass an das bestehende Haus, das eher im Landhausstil ausgeführt ist, ein modernes Anbauhaus angebaut wird. Dabei mussten zusätzlich unterschiedliche Geschosshöhen überwunden werden. Das Anbauhaus ist für den Sohn mit Familie geplant worden und im Bestandsgebäude leben die Eltern. Es war der Wunsch eine Durchgangstür vom Bestandshaus ins neue Anbauhaus zu realisieren. Der Durchbruch wurde von den Bauherren in Eigenregie durchgeführt. Das Anbauhaus lieferte passgenau STREIF.


Beispiel Haus mit Anbauoption
STREIF-Einzelhaus-Aufbau mit Anbauoption
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, ein Einzelhaus als Fertighaus so zu planen, dass später ein weiteres Haus angebaut werden kann. Die von STREIF geplante und ausgeführte Außen-/Gebäudetrennwand ist in diesem speziellen Fall für eine mögliche Grenzbebauung vorgesehen und kann zunächst auch freistehend bleiben. Die spätere Weiterbebauung kann bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Die Grundrissgestaltung erfolgt individuell.



Version 1
Version 2
Version 3
Sie fragen
Kann ich ein Fertighaus an ein bestehendes Haus anbauen?
Ob ein Fertighaus an ein bestehendes Gebäude angebaut werden kann, hängt von den baurechtlichen Vorgaben, dem Grundstück und der baulichen Situation des Bestandsgebäudes ab. Unter anderem sind Bebauungsplan beziehungsweise planungsrechtliche Zulässigkeit, Abstandsflächen, Statik sowie Brand- und Schallschutz zu berücksichtigen.
Wenn die Voraussetzungen für das konkrete Bauvorhaben geklärt sind, erstellt STREIF ein 3D-Aufmaß des Bestandsgebäudes. Dieses dient als Grundlage für die Planung des Anbaus sowie der Fassaden- und Dachanschlüsse.
Welche Vorteile bietet ein Anbauhaus gegenüber einem Neubau ?
Ein Anbauhaus kann zusätzlichen Wohnraum auf einem bereits bebauten Grundstück schaffen. Je nach Grundstückssituation lassen sich beispielsweise Baulücken oder Flächen an einem bestehenden Gebäude für ein weiteres Wohnhaus nutzen.
Ob ein Anbau gegenüber einem freistehenden Neubau wirtschaftliche Vorteile bietet, hängt vom konkreten Grundstück, dem Bestand, den erforderlichen Anschlussarbeiten und dem geplanten Haus ab und muss projektbezogen beurteilt werden.
Brauche ich eine Baugenehmigung für einen Anbau an ein Haus?
Das hängt vom jeweiligen Bundesland und vom konkreten Bauvorhaben ab. Die Landesbauordnungen sehen unterschiedliche Genehmigungs- und Verfahrensregelungen vor. Neben genehmigungspflichtigen Vorhaben können je nach Voraussetzungen auch Genehmigungsfreistellungen oder verfahrensfreie Vorhaben vorgesehen sein.
Unabhängig vom Verfahren müssen die für das Bauvorhaben geltenden öffentlich-rechtlichen Anforderungen eingehalten werden. Deshalb sollte die Zulässigkeit eines geplanten Anbaus frühzeitig mit der zuständigen Bauaufsichtsbehörde beziehungsweise im Rahmen der Projektplanung geklärt werden.
Was ist eine Grenzbebauung, und welche Besonderheiten gibt es?
Bei einer Grenzbebauung wird ein Gebäude unmittelbar an oder nahe einer Grundstücksgrenze errichtet. Ob dies zulässig ist, richtet sich nach dem für das Grundstück geltenden Baurecht.
Je nach Vorhaben können insbesondere Abstandsflächen, Brand- und Schallschutz, Festsetzungen eines Bebauungsplans und nachbarliche Belange relevant sein. STREIF bietet für entsprechende Projekte eine speziell für die Grenzbebauung konzipierte Außen-/Gebäudetrennwand.
Welche Bauvorschriften gelten für einen Anbau?
Für einen Anbau gelten die jeweiligen planungs- und bauordnungsrechtlichen Vorgaben. Besteht ein Bebauungsplan, kann dieser beispielsweise Regelungen zu Gebäudehöhe, Dachform, überbaubarer Grundstücksfläche oder Grenzbebauung enthalten. Zusätzlich sind die Anforderungen der jeweiligen Landesbauordnung und weitere projektrelevante Vorschriften zu berücksichtigen.
Welche Vorgaben im Einzelfall gelten, wird anhand des Grundstücks und des konkreten Bauvorhabens geprüft.
Wie wird der Bauablauf eines Anbauhauses geplant?
Der Bauablauf richtet sich nach dem konkreten Projekt. Einfluss haben unter anderem Grundstück und Bestandssituation, Genehmigungsverfahren, Gebäudegröße, Dach- und Fassadenanschlüsse sowie die gewählte Ausbaustufe.
STREIF erstellt für das jeweilige Bauvorhaben einen projektbezogenen Bauzeitenplan und stimmt die erforderlichen Planungs-, Produktions- und Ausführungsschritte darauf ab.
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Wissenscheck
Anbau an Bestand
Anbau an ein bestehendes Haus - Alle Möglichkeiten mit STREIF
Ein Anbau an ein bestehendes Haus bietet eine gute Möglichkeit, zusätzlichen Wohnraum auf einem bereits bebauten Grundstück zu schaffen - meist in Form eines eigenständigen zweiten Hauses. Hier erfahren Sie, welche typischen Anbauszenarien es gibt, welche Vorteile diese Bauweise bietet, welche Bauarten und Anschlusslösungen sich eignen - und warum eine gute Planung dabei entscheidend ist.
1. Bedeutung und Möglichkeiten eines Anbaus an ein bestehendes Haus
Überblick über typische Anbauszenarien im Bestand.
Wenn Grundstück, Bebauungsplan und baurechtliche Vorgaben es zulassen, kann ein Anbauhaus zusätzlichen Wohnraum schaffen – beispielsweise für Kinder, Enkelkinder oder weitere Nutzer. Entweder bestehen bereits zwei Grundstücke oder ein größeres Grundstück wird geteilt, sofern die rechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind.
Ein Anbau kann insbesondere dann infrage kommen, wenn auf einem bereits bebauten Grundstück noch geeignete Flächen vorhanden sind oder eine Grenzbebauung zulässig ist. So können bestehende Grundstücksflächen für zusätzlichen Wohnraum genutzt werden.
Dabei eröffnet ein Anbau verschiedene architektonische und funktionale Möglichkeiten. Neue Baukörper können abhängig von Bestand, Bebauungsplan und gewünschter Gestaltung auf die vorhandene Architektur abgestimmt oder bewusst davon abgesetzt geplant werden.
STREIF plant Anbauprojekte in Holztafelbauweise und stimmt Grundriss, Fassaden sowie die Anschlüsse an das bestehende Gebäude projektbezogen ab. Grundlage dafür sind unter anderem die bauliche Situation des Bestandsgebäudes und die Anforderungen des konkreten Grundstücks.
Ob Reihenhaus, Doppelhaushälfte, freistehendes Einfamilienhaus oder unterschiedliche Bauweisen im Bestand – ein Hausanbau kann verschiedene Möglichkeiten bieten, zusätzlichen Wohnraum auf einem bereits bebauten Grundstück zu schaffen.
2. Planung eines Anbauhauses
Wichtige Überlegungen vor dem Bau – baurechtliche Rahmenbedingungen und Genehmigungen
Ein Anbau an ein bestehendes Haus beginnt mit einer detaillierten Planung. Dabei sollten technische, baurechtliche und grundstücksbezogene Voraussetzungen frühzeitig geprüft werden.
Zunächst muss geklärt werden, ob ein Anbau auf dem Grundstück realisierbar ist. Ein vorhandener Bebauungsplan kann beispielsweise Vorgaben zu Bauform, Abstandsflächen, Gebäudehöhe, Dachform und möglicher Grenzbebauung enthalten. Gerade bei Anbauten in dichter Bebauung oder bei Reihen- und Doppelhäusern sind zusätzlich die jeweiligen landesrechtlichen Vorgaben und nachbarlichen Belange zu berücksichtigen.
Auch Anbauhäuser in Holztafelbauweise unterliegen den für das konkrete Vorhaben geltenden baurechtlichen Anforderungen. Dazu können insbesondere Brandschutz, Statik sowie die fachgerechte Planung der Anschlüsse an das Bestandsgebäude gehören. Ob eine Zustimmung angrenzender Grundstückseigentümer erforderlich ist, richtet sich nach dem jeweiligen Vorhaben und den geltenden landesrechtlichen Regelungen.
Bei STREIF erfolgt die Planung auf Basis eines 3D-Aufmaßes des Bestandsgebäudes. So können der neue Anbau sowie die Anschlüsse von Dach und Fassade auf den Bestand abgestimmt werden. Auch eine Gebäudetrennwand für die Grenzbebauung kann entsprechend dem jeweiligen Projekt geplant werden.
Ein weiteres zentrales Thema sind die Kosten für den Anbau an ein bestehendes Haus. Diese hängen unter anderem von Größe, Bauweise und Anschlussaufwand ab. Zusätzlich können beispielsweise Grundstücksvorbereitung, Vermessung, Gutachten, Genehmigungsgebühren und weitere projektbezogene Leistungen relevant sein.
Im Liefer- und Leistungsverzeichnis von STREIF ist dokumentiert, welche Leistungen Bestandteil des jeweiligen Angebots sind. Weitere projektbezogene Kosten werden im Rahmen der Planung berücksichtigt beziehungsweise separat ausgewiesen.
3. Anbauvarianten und Nutzungskonzepte
Individuelle Möglichkeiten für einen Hausanbau
Ein Anbau kann auf unterschiedliche Lebenssituationen, Grundstücke und Nutzungskonzepte abgestimmt werden. Die folgenden Varianten zeigen beispielhaft, welche Lösungen bei einem Anbau an ein bestehendes Haus möglich sein können.
Hausanbau mit Einliegerwohnung
Ein Anbauhaus mit integrierter Einliegerwohnung schafft einen zusätzlichen Wohn- oder Nutzungsbereich – beispielsweise zur Vermietung, als Büro oder für Familienmitglieder. Je nach Planung sind unter anderem Anforderungen an Schall- und Brandschutz, Zugänge und Haustechnik zu berücksichtigen.
Anbau mit zwei Etagen
Wenn auf dem Grundstück nur begrenzte Flächen zur Verfügung stehen, kann ein zweigeschossiger Anbau zusätzlichen Wohnraum schaffen. Die konkrete Realisierbarkeit hängt unter anderem von Bebauungsplan, Gebäudehöhe, Statik und den Anforderungen des Bestandsgebäudes ab. STREIF plant solche Anbauten in Holztafelbauweise projektbezogen.
Anbau mit Satteldach
Ein Anbau mit Satteldach kann beispielsweise gewählt werden, wenn auch das bestehende Gebäude über diese Dachform verfügt. Alternativ können gestalterische Kontraste vorgesehen werden. Dachform, Gauben und Dachfenster werden dabei auf Architektur und Bebauungsplan abgestimmt.
Kreative Ideen für den Anbau an ein bestehendes Haus
Neben klassischen Lösungen sind beispielsweise versetzte Grundrisse oder barrierearm geplante Zugänge für Mehrgenerationenwohnen möglich. STREIF entwickelt solche Konzepte unter Berücksichtigung der baulichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
4. Bauarten und Anschlusslösungen im Bestand
Fertighaus, Massivhaus, Grenzbebauung – projektbezogene Integration mit STREIF
Ein Hausanbau im Bestand erfordert eine genaue Planung der baulichen und technischen Schnittstellen. Besonders relevant sind unterschiedliche Bauweisen sowie Grundstückssituationen mit Grenzbebauung. STREIF plant Anbauprojekte sowohl an bestehenden Fertighäusern als auch an Gebäuden in Massivbauweise.
Hausanbau an ein bestehendes Gebäude
Beim Hausanbau an ein bestehendes Gebäude müssen unter anderem Fundamenthöhen, Fassadenlinien, Dachneigungen und Traufhöhen berücksichtigt werden. STREIF arbeitet hierfür mit einem 3D-Aufmaß des Bestandsgebäudes, das als Grundlage für die weitere Planung von Dach-, Fassaden- und Gebäudeanschlüssen dient.
Anbau an ein Fertighaus
Auch bei einem Anbau an ein bestehendes Fertighaus müssen Wandaufbauten, Wärmeschutzanschlüsse und Installationen aufeinander abgestimmt werden. STREIF bringt hierfür seine langjährige Erfahrung im Fertighausbau in die Projektplanung ein.
Fertighaus-Anbau an ein Massivhaus
Bei einem Fertighaus-Anbau an ein Massivhaus treffen unterschiedliche Konstruktionen und Materialien aufeinander. Statik, Wärmedämmung, Feuchteschutz und Schallschutz werden deshalb projektbezogen betrachtet und die erforderlichen Anschlussdetails entsprechend geplant.
Fertigbau-Anbau – industrielle Vorfertigung
Beim Fertigbau-Anbau werden die Bauelemente entsprechend der Projektplanung im Werk vorgefertigt und anschließend auf der Baustelle montiert. Dadurch können definierte Produktions- und Montageabläufe umgesetzt werden.
Anbauhaus bei Grenzbebauung
Ein besonderer Planungsfall ist das Anbauhaus bei Grenzbebauung. Dabei wird ein Gebäude unmittelbar an oder nahe der Grundstücksgrenze errichtet. STREIF bietet hierfür eine speziell geplante Außen- bzw. Gebäudetrennwand, die zunächst freistehend bleiben oder bei entsprechender Planung später angebaut werden kann. Die Ausführung wird auf die für das konkrete Projekt geltenden Anforderungen an Brand- und Schallschutz abgestimmt.
5. Sonderfälle aus der Praxis mit STREIF
Individuelle Lösungen für unterschiedliche Grundstücks- und Bestandssituationen
Nicht jede Bausituation lässt sich mit demselben Konzept lösen. Gerade bei Anbauten an Bestandsgebäude spielen Grundstück, vorhandene Architektur, baurechtliche Vorgaben und die technischen Anschlüsse eine wichtige Rolle. STREIF berücksichtigt diese Faktoren bei der projektbezogenen Planung.
Doppelhaushälften mit zeitgleichem Aufbau
Ein besonderer Fall ergibt sich bei Doppelhaushälften. Bei bestimmten Dachformen wie einem Walmdach ist aufgrund der gemeinsamen Dachkonstruktion ein zeitgleicher Bau beider Haushälften vorgesehen. Bei Satteldach, Flachdach oder Pultdach können hingegen auch Konzepte für zeitlich getrennte Bauvorhaben geplant werden. Die konkrete Ausführung richtet sich nach Hausentwurf, Grundstück und baurechtlichen Vorgaben.
Anbauhaus an ein Bestandsgebäude in einer Baulücke
Durch den Abriss eines nicht mehr genutzten oder baufälligen Bestandsgebäudes kann auf einem Grundstück Raum für ein neues Anbauhaus entstehen. Bei einer innerörtlichen Baulücke werden unter anderem Grundstücksabmessungen, Gebäudetrennwand, Schallschutz sowie Dach- und Fassadenanschlüsse in die Planung einbezogen.
Versetzter Hausneubau an ein bestehendes älteres Gebäude
Nicht immer werden Bestandsgebäude flächenbündig angebaut. Unterschiedliche Höhenlagen, Grundstücksverhältnisse oder architektonische Vorgaben können auch versetzte Anbauten erforderlich oder gewünscht machen. Übergänge, Fassaden und Grundrisse werden in solchen Fällen projektbezogen geplant.
Einzelhaus-Aufbau mit Anbauoption
Eine weitere Möglichkeit ist der Einzelhaus-Aufbau mit vorgesehener Anbaumöglichkeit. Dabei kann ein Haus bereits so geplant werden, dass später ein weiteres Gebäude angebaut werden kann. Die Außenwand zur Grundstücksgrenze wird dabei für eine mögliche Nutzung als Gebäudetrennwand bei einer späteren Grenzbebauung geplant.
6. Kosten und Planung im Überblick
Was kostet ein Anbauhaus – und welche Faktoren sind zu berücksichtigen?
Die Kosten für einen Anbau an ein bestehendes Haus lassen sich nicht pauschal beziffern. Sie hängen unter anderem von Grundstückssituation, Gebäudegröße, Bauweise, Anschlussarbeiten und gewünschter Ausstattung ab. Deshalb wird die Kalkulation auf Grundlage des konkreten Projekts erstellt.
Einflussfaktoren auf die Anbaukosten
Die Baukosten hängen unter anderem von folgenden Faktoren ab:
• Größe und Ausführung des Anbaus (ein- oder zweigeschossig, Dachform etc.)
• Bauweise (z. B. Fertighaus-Elemente in Holztafelbauweise)
• Anschlüsse an das Bestandsgebäude (Dach, Fassade, Technik)
• Genehmigungen, Vermessung und Gutachten
• Innenausbau und Ausstattung (unterschiedliche Ausstattungslinien und Ausbaustufen)
Vom eingeschossigen Anbau bis zu zweigeschossigen Lösungen mit individueller Ausstattung und Architektur sind unterschiedliche Varianten möglich. Der konkrete Aufwand wird anhand des jeweiligen Projekts ermittelt.
Holztafelbauweise und Vorfertigung
Bei der Fertigbauweise in Holztafelbau werden Wand- und Deckenelemente entsprechend der Planung im Werk vorgefertigt. Je nach Bauteil können dabei bereits Dämmung, Installationsebene oder Fensteröffnungen berücksichtigt werden. Auf der Baustelle werden die vorbereiteten Bauelemente anschließend montiert.
Architekten- und Planungskosten
Zur Kalkulation eines Hausanbaus können auch Planungsleistungen gehören. Bei STREIF sind abhängig vom jeweiligen Angebot unter anderem 3D-Aufmaß, Grundrissentwicklung und die Planung einer Gebäudetrennwand Bestandteil des Leistungsumfangs. Welche Leistungen konkret enthalten sind, ergibt sich aus Angebot sowie Liefer- und Leistungsbeschreibung.
Was ist im STREIF-Lieferumfang enthalten?
Je nach Projekt und vereinbartem Leistungsumfang können bei einem STREIF-Anbau unter anderem folgende Leistungen enthalten sein:
• 3D-Aufmaß des Bestandsgebäudes
• Individuelle Grundriss- und Fassadenplanung
• Vorfertigung der Wand- und Dachelemente
• Gebäudetrennwand bei entsprechender Grenzbebauung
• Planung und Ausführung der Dach- und Fassadenanschlüsse
• Innenausbau entsprechend der vereinbarten Ausbaustufe
Der konkrete Leistungsumfang und die dazugehörigen Kosten werden für das jeweilige Bauvorhaben festgelegt.
7. Vorteile beim Anbauhaus von STREIF
Projektbezogene Planung, Holztafelbauweise und individuelle Gestaltung
Ein Hausanbau stellt besondere Anforderungen an Planung und Ausführung, weil neue Bauteile mit einem bestehenden Gebäude verbunden werden. STREIF berücksichtigt dabei unter anderem Statik, Architektur, Dach- und Fassadenanschlüsse sowie die konkrete Grundstückssituation.
1. Grundstücksflächen individuell nutzen
STREIF plant Lösungen für Baulücken, Grenzbebauungen oder innerörtliche Nachverdichtungen. Auch kompakte Grundstücke können abhängig von Bebauungsplan und baurechtlichen Vorgaben bei der Planung berücksichtigt werden. Gebäude können beispielsweise versetzt, in unterschiedlichen Höhen oder unmittelbar angrenzend an ein Bestandsgebäude geplant werden.
2. Holztafelbauweise und projektbezogene Haustechnik
STREIF-Anbauhäuser werden in Holztafelbauweise geplant. Gebäudehülle, Dämmung und Haustechnik werden auf das konkrete Bauvorhaben und die jeweils geltenden Anforderungen abgestimmt.
3. Individuelle Planung für den Grundriss
STREIF plant Anbauten auf Grundlage des Bestandsgebäudes, des Grundstücks, des Bebauungsplans und der gewünschten Nutzung. Funktionale und architektonische Anforderungen werden dabei projektbezogen berücksichtigt.
4. 3D-Aufmaß als Planungsgrundlage
Für die Abstimmung zwischen Alt- und Neubau erstellt STREIF ein 3D-Aufmaß des Bestandsgebäudes. Es dient als Grundlage für die Planung von Dach-, Wand- und Fassadenanschlüssen.
5. Gebäudetrennwand für die Grenzbebauung
Bei entsprechenden Projekten kommt eine speziell geplante Außen- bzw. Gebäudetrennwand zum Einsatz. Ihre Ausführung wird auf die jeweiligen Anforderungen an Schallschutz und Brandschutz sowie die konkrete Grundstückssituation abgestimmt. Bei entsprechender Planung kann die Wand zunächst freistehen und später in eine weitere Bebauung einbezogen werden.
6. Planung und Ausführung abgestimmt
STREIF übernimmt abhängig vom vereinbarten Leistungsumfang verschiedene Schritte von der Planung bis zur Ausführung. Dadurch können die beteiligten Planungs- und Bauleistungen projektbezogen aufeinander abgestimmt werden.
8. STREIF Referenzobjekte
Realisierte Hausanbauten aus der Praxis – individuell geplant und umgesetzt
Die Projektbeispiele auf dieser Webseite zeigen unterschiedliche Situationen, in denen STREIF Anbauprojekte realisiert hat – von Reihenendhäusern in Grenzbebauung über Baulücken bis hin zu versetzten Neubauten im Bestand.
Reihenhaus-Anbau
In diesem Projekt wurde ein Reihenendhaus an zwei bestehende Reihenhäuser angebaut. Der Bebauungsplan war auf eine Weiterführung der Reihenhausstruktur angelegt. Die Architektur wurde individuell pro Einheit entwickelt, unter anderem mit Dachterrassen im Obergeschoss. Die Gebäudetrennwand wurde für die konkrete Grenzbebauung geplant. Aufgrund des schmalen Grundrisses und der innerörtlichen Lage war eine genaue Abstimmung auf die vorhandene Bebauung erforderlich.
Doppelhaushälften mit Walmdach
Bei diesem Projekt wurden zwei Doppelhaushälften mit Walmdach zeitgleich realisiert, da die Dachkonstruktion beide Haushälften miteinander verbindet. Bei Konzepten mit Sattel-, Flach- oder Pultdach können abhängig von der Planung auch zeitlich getrennte Bauvorhaben berücksichtigt werden.
Anbauhaus in einer Baulücke
Ein baufälliges Gebäude wurde abgerissen, um Platz für ein Anbauhaus in einer innerörtlichen Baulücke zu schaffen. Der Neubau wurde unmittelbar an das benachbarte Bestandsgebäude angebaut. Gebäudetrennwand sowie Fassaden- und Dachanschlüsse wurden auf die vorhandene Bebauung und die projektspezifischen Anforderungen abgestimmt.
Versetzter Anbau an Bestandsgebäude in Ketsch
In diesem Projekt wurde der Neubau versetzt an ein älteres Bestandsgebäude angebaut. Der Übergang wurde architektonisch gestaltet und das neue Gebäude erhielt eine eigenständige Fassadenstruktur. Die Grundrissgestaltung wurde nach den Anforderungen der Baufamilie entwickelt; die Hausbreite beträgt 10,59 m ohne Garage. Das 3D-Aufmaß des Bestandsgebäudes bildete eine Grundlage für die Planung.
Einzelhaus-Aufbau mit späterer Anbauoption
Ein freistehendes STREIF-Einzelhaus wurde so geplant, dass bei entsprechenden Voraussetzungen später ein weiteres Gebäude angebaut werden kann. Die Wand zur Grundstücksgrenze wurde dafür bereits als Gebäudetrennwand vorgesehen.
9. STREIF als Partner für Anbauprojekte
Ein Hausanbau an ein bestehendes Gebäude kann auch bei begrenzten Grundstücksflächen zusätzlichen Wohnraum ermöglichen. Gleichzeitig stellt das Bauen im Bestand besondere technische, rechtliche und planerische Anforderungen.
STREIF begleitet entsprechende Projekte von der Beratung über das 3D-Aufmaß des Bestandsgebäudes bis zur Planung und Ausführung der vereinbarten Leistungen. Dabei werden Holztafelbauweise, individuelle Architektur und die Anschlüsse an das Bestandsgebäude auf das jeweilige Projekt abgestimmt.
Zu den möglichen Leistungen gehören:
• Eine spezielle Gebäudetrennwand für Grenzbebauungen, die projektbezogen auch für eine spätere Erweiterung vorgesehen werden kann.
• Die Planung von zweigeschossigen Anbauten, Sonderlösungen oder versetzten Grundrissen innerhalb der baurechtlichen und planerischen Rahmenbedingungen.
• Ein klar definierter Leistungsumfang als Grundlage für die projektbezogene Kostenplanung.
• Die Planung in Holztafelbauweise mit auf das konkrete Vorhaben abgestimmter Gebäudehülle und Haustechnik.
Ob in einer innerstädtischen Baulücke, im Anschluss an ein Reihenhaus, als Ergänzung eines Bestandsgebäudes oder mit einer vorgesehenen späteren Erweiterung: STREIF plant Anbauprojekte auf Grundlage der jeweiligen Grundstücks-, Bestands- und Nutzungsanforderungen.
