Photovoltaik für Ihr Haus: STROM aus Sonnenenergie nutzen
Photovoltaik ermöglicht es, Sonnenlicht direkt in elektrische Energie umzuwandeln und einen Teil des Strombedarfs im Haus selbst zu decken. Wie hoch der Ertrag und eine mögliche Kostenersparnis ausfallen, hängt unter anderem von Dachausrichtung, Anlagengröße, Eigenverbrauch, Strompreis und Investitionskosten ab.
Mit einem Batteriespeicher kann ein Teil des erzeugten Stroms für eine spätere Nutzung gespeichert werden. Dadurch lässt sich der Bezug von Strom aus dem öffentlichen Netz je nach Verbrauchsprofil zusätzlich reduzieren.
Erfahren Sie hier, wie Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Wallbox bei einem STREIF-Haus aufeinander abgestimmt werden können.

Photovoltaik und KfW-Förderung beim STREIF-Haus
Je nach Haus- und Ausstattungsvariante kann ein STREIF-Haus für die Effizienzhaus-Stufe 40 oder alternativ für die Effizienzhaus-Stufe 55 ausgelegt werden. Die energetische Planung und Berechnung erfolgt projektbezogen. Ob und welche Förderstufe erreicht wird, ist anhand der jeweils geltenden Anforderungen für das konkrete Bauvorhaben nachzuweisen.
Beim Programm „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (297, 298)“ gelten unterschiedliche Förderstufen und Anforderungen. Eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher ist dabei keine allgemeine Fördervoraussetzung. Ob sie für das konkrete Bauvorhaben zur Erreichung der vorgesehenen Förderstufe erforderlich ist, ergibt sich aus der projektbezogenen Planung und Nachweisführung. Unabhängig davon kann selbst erzeugter Photovoltaik-Strom einen Teil des Strombedarfs im Haus oder für den Betrieb einer Wärmepumpe abdecken.
Energieausweis für Wohngebäude
gemäß den §§ 79 ff. des Gebäudeenergiegesetz (GEG) nach Verfahren DIN V 18599

| Anforderungen gemäß GEG: | Ist-Wert | Anforderungswert | |
| Primärenergiebedarf | 18,5 kWh/(m² ⋅ a) | 76,5 kWh/(m² ⋅ a) | = um 58 kWh/(m² ⋅ a) besser als gefordert |
| Energetische Qualität der Gebäudehülle H | 0,23 W/(m² ⋅ a) | 0,42 W/(m² ⋅ a) | = um 0,19 W/(m² ⋅ a) besser als gefordert |
| Sommerlicher Wärmeschutz (bei Neubau) eingehalten | |||
9 Gute Gründe für eine Photovoltaik-Anlage
1
Strom aus Sonnenlicht
Photovoltaik-Module wandeln Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um.
2
Eigenen Solarstrom
erzeugen
Der erzeugte Strom kann direkt im Haushalt genutzt werden.
3
Eigenverbrauch
spart Netzstrom
Je mehr selbst erzeugter Strom direkt genutzt wird, desto weniger Strom muss in dieser Zeit aus dem öffentlichen Netz bezogen werden. Die konkrete Kostenersparnis hängt unter anderem von Stromertrag, Eigenverbrauch, Stromtarif und Anlagenkosten ab.
4
Zusatznutzen
Batteriespeicher
Nicht unmittelbar benötigter Strom kann zwischengespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Dadurch lässt sich der Netzstrombezug je nach Verbrauchsprofil weiter reduzieren.
5
Auf das Haus abgestimmte Anlage
Anlagengröße und Komponenten werden passend zu Dachfläche, Ausrichtung, technischem Konzept und geplantem Strombedarf ausgewählt.
6
Integration in
die geplante Haustechnik
Die Photovoltaik-Anlage kann in die Haustechnik integriert werden und beispielsweise einen Teil des Stroms für den Betrieb einer Wärmepumpe bereitstellen.
7
Weniger Strombezug
aus dem Netz
Durch einen hohen Eigenverbrauch kann der Strombezug vom Energieversorger reduziert werden. Wie hoch der Anteil ausfällt, hängt vom Ertrag der Anlage und vom individuellen Verbrauch ab.
8
Individuell planbar
Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher können projektbezogen auf Dach, Haustechnik und Strombedarf abgestimmt werden.
9
KfW-Förderungen für den Klimafreundlichen Neubau (KFN)
Für das KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (297, 298)“ gelten je nach Förderstufe unterschiedliche Anforderungen und Kredithöchstbeträge. Beim Programm „Wohneigentum für Familien – Neubau (300)“ richtet sich der mögliche Kreditbetrag unter anderem nach Förderstufe, Kinderzahl und Haushaltseinkommen. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Förderbedingungen.
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Durch eine Photovoltaik-Anlage mit Batteriespeicher kann selbst erzeugter Strom gezielt für Verbraucher im Haus, beispielsweise eine Wärmepumpe, genutzt werden. Der Wechselrichter wandelt den von den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in haushaltskompatiblen Wechselstrom um und übernimmt Kontroll- und Steuerungsfunktionen.
Photovoltaik-Strom, der nicht unmittelbar verbraucht wird, kann in der Batterie zwischengespeichert und später genutzt werden. Ist der Speicher vollständig geladen, kann überschüssiger Strom in das öffentliche Netz eingespeist werden. Eine mögliche Vergütung für eingespeisten Strom richtet sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen und vertraglichen Bedingungen.
Ob ein konkretes STREIF-Bauvorhaben die Voraussetzungen eines KfW-Förderprogramms erfüllt und welche technische Ausstattung dafür erforderlich ist, wird projektbezogen anhand der jeweils geltenden Förderbedingungen geprüft und nachgewiesen.
Funktionsweise und Bauteile einer Photovoltaik-Anlage

1
Solarmodule
Ein Solarmodul oder Photovoltaikmodul wandelt das Licht der Sonne direkt in elektrische Energie um. Das Modul besteht aus Solarzellen, die in Serie oder parallel geschaltet sind.
2
Wechselrichter
Der Wechselrichter wandelt den in den Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in haushaltskompatiblen, netzkonformen Wechselstrom um und übernimmt umfangreiche Kontroll- und Steuerungsfunktionen.
3
Batteriespeicher + Batteriewechselrichter
Anfallende Photovoltaik-Energie, die nicht unmittelbar verbraucht wird, wird in der Batterie zwischengespeichert und kann zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden. Ist der Speicher voll, wird der überschüssige Strom ins öffentliche Netz eingespeist.
4
Schaltzentrale
Die Schaltzentrale kann Haushaltsgeräte oder Anlagen wie beispielsweise Wärmepumpen automatisch ansteuern, um einen möglichst hohen Anteil des selbst erzeugten Stroms direkt zu nutzen. Sie bietet einen Überblick über die Energieflüsse im Haushalt, unterstützt das Lastmanagement und kann so den Eigenverbrauchsanteil erhöhen.
Photovoltaik mit Batteriespeicher
Die Geräte unseres Partners
Wenn Sie sich für Ihr neues Zuhause die Nutzung von erneuerbaren Energien in Form einer Photovoltaik-Anlage wünschen, so wird die Installation durch unseren Kooperationspartner ausgeführt. Das Unternehmen ist ein Fachbetrieb für Photovoltaik-Anlagen sowie Installationen und arbeitet deutschlandweit. Es kommen ausschließlich hochwertige Komponenten zum Einsatz. Die Montage erfolgt baubegleitend, sodass für Sie keine Gerüstkosten anfallen. Das bedeutet für Sie zusätzliche Transparenz und Sicherheit.
- Durchgängige Projektierung aller relevanten Komponenten
- Baubegleitende Montage
- Hochwertige Komponenten
- Mit Anlagenpass und Prüfprotokollen

Wallbox - Photovoltaik-Energie für die Elektromobilität nutzen
Wenn Sie mit einer Photovoltaik-Anlage selbst Strom erzeugen, möchten Sie vielleicht auch mit dieser Energie ein E-Auto laden. Eine Wallbox ist eine Ladestation für Ihr E-Auto, die an der Wand montiert wird. So funktioniert sie:
1. Stromversorgung:
Die Wallbox wird an das Stromnetz angeschlossen.
2. Ladesteuerung:
Die Wallbox enthält eine Ladesteuerung, die den Ladeprozess überwacht und steuert. Sie regelt den Stromfluss und stellt sicher, dass das E-Auto sicher und effizient geladen wird.
3. Verbindung zum Fahrzeug:
Je nach Modell kann die Wallbox mit einem Ladekabel ausgestattet sein, das mit dem E-Auto verbunden wird. Moderne Wallboxen haben oft verschiedene Steckertypen, um eine breite Palette von Elektrofahrzeugen zu unterstützen.
4. Kommunikation:
Die Wallbox kann oft mit dem Elektrofahrzeug kommunizieren, um Informationen auszutauschen, wie z.B. den Ladestatus oder die maximal zulässige Ladeleistung.
5. Lademanagement:
Einige fortschrittliche Wallboxen bieten Funktionen wie Lademanagement, mit denen Sie den Ladezeitpunkt planen oder den Ladestrom begrenzen können. Dies kann nützlich sein, um die Ladung zu bestimmten Zeiten zu optimieren oder die elektrische Last zu Hause zu steuern. Insgesamt macht die Wallbox das Laden von Elektrofahrzeugen bequemer und effizienter, insbesondere wenn sie zu Hause ist.

Solarthermie - für die Warmwasserversorgung
Solarthermie nutzt die Strahlungsenergie der Sonne zur Wärmeerzeugung. In den Flachkollektoren auf dem Gebäudedach wird eine Wärmeträgerflüssigkeit erwärmt. Ob für eine geplante Anlage eine staatliche Förderung in Betracht kommt, hängt vom konkreten Vorhaben und den jeweils geltenden Förderbedingungen ab.
Die erzeugte Wärme wird über einen Wärmetauscher an den Warmwasserspeicher abgegeben und kann für die Warmwasserbereitung oder – bei entsprechender Auslegung – zur Heizungsunterstützung genutzt werden. Welche Anlagenkonfiguration für ein Bauvorhaben geeignet ist, wird im Rahmen der technischen Planung festgelegt.

Fazit
Eine Photovoltaik-Anlage kann einen Teil des Strombedarfs eines Hauses abdecken und den Bezug von Strom aus dem öffentlichen Netz reduzieren. Wie hoch Stromertrag, Eigenverbrauch und mögliche Kostenersparnis ausfallen, hängt von den konkreten Bedingungen des Bauvorhabens ab.
Dabei spielen unter anderem Dachkonstruktion und Ausrichtung, Anlagengröße, Batteriespeicher und Stromverbrauch eine Rolle. Zusätzlich sind mögliche Photovoltaik-Pflichten des jeweiligen Bundeslandes zu berücksichtigen.
Für Förderprogramme wie „Klimafreundlicher Neubau – Wohngebäude (297, 298)“ oder „Wohneigentum für Familien – Neubau (300)“ gelten jeweils eigene Förderbedingungen. Ob das konkrete Bauvorhaben die Voraussetzungen erfüllt und welche technische Ausstattung dafür erforderlich ist, muss projektbezogen geprüft und nachgewiesen werden.
